XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln - im Handumdrehen gemacht
Darf ich vorstellen? Die große Schwester der kleinen weißen Kokospralinen: XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln.
Diese kleinen weißen Kokospralinen, deren Name mit R beginnt und auf afaello endet, kennt vermutlich jeder. Ich wollte schon länger eine etwas gesündere Variante ausprobieren und bin bei Pinterest über ein Rezept für Kokoskugeln gestolpert. Das habe ich ausprobiert und ein bisschen nach meinem Geschmack verändert. Herausgekommen sind diese XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln.
Der Name ist Programm: Sie sind ziemlich groß, schön „kokoslastig“ und in der Mitte verbirgt sich eine leckere Himbeere.
Guten Freunden gibt man Kokos-Kugeln
Die Idee dahinter war ursprünglich ein kleines Geschenk für meine Freundin. Uns verbindet nämlich eine gemeinsame Leidenschaft: Wir ernähren uns beide gern gesund und tauschen via Instagram immer mal wieder glutenfreie, vegane oder einfach unkomplizierte Rezepte aus. Als meine Freundin ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert hat, wollte ich ihr natürlich nicht mit leeren Händen gratulieren. Also habe ich ihr ein paar XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln mitgebracht.
Auch kurze Zeit später, zu einem Treffen mit zwei ehemaligen Kolleginnen, die ich schon längere Zeit nicht gesehen hatte, wollte ich eine Kleinigkeit mitbringen. Eine hübsche Schale hatte ich bereits – nur eine leere Schüssel zu verschenken, fand ich dann doch etwas einfallslos. Also habe ich sie kurzerhand mit den DIY-Kokoskugeln gefüllt.
Mein Geschenktipp
Bringt die XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln doch einfach als kleines Dessert oder Mitbringsel mit und verschenkt eine hübsche Schüssel gleich dazu. So habt ihr etwas Selbstgemachtes dabei und gleichzeitig noch ein Geschenk, das nach dem Naschen nicht einfach verschwunden ist.
Wenn ihr die Kugeln zusätzlich in kleine Muffinförmchen setzt, sehen sie noch mehr nach Pralinen aus. Nur eben in XXL. Und laut diesem Rezept hier sind sie sogar vegan.
Reine Handarbeit
Was ich an dem Rezept besonders mag: Die Kugeln sind wirklich im Handumdrehen gemacht. Ihr braucht kein elektrisches Küchengerät, müsst nichts backen und könnt direkt mit den Händen loslegen. Die Kokosmasse wird zusammengerührt, die Frucht kommt in die Mitte, alles wird zur Kugel gerollt und anschließend noch in Kokosraspeln gewälzt.
Reine Handarbeit also – und genau deshalb auch ein Rezept, bei dem kleine Helfer wunderbar mitmachen können.
Danach wandern die XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln nur noch in den Kühlschrank und dürfen dort ein bisschen fester werden.
Zutaten (für ca. 20 Stück)
- 400 g Kokosghurt Greek Style (schreibt sich wirklich so. Also: Vegane Joghurt-Alternative), optional: klassischer Kokosjoghurt
- 300 g Kokosraspeln für die Masse
- 100 g Kokosraspeln zum Wälzen
- 100 g Agavendicksaft (optional: Ahorn- oder Dattelsirup)
- 20 frische oder tiefgekühlte Himbeeren = ca. 75 g (optional: Brombeeren, Kirschen oder z. B. Mandeln)
Zubereitung
Kokosjoghurt, 300 g Kokosraspeln und Agavendicksaft in eine große Schüssel geben und alles gründlich mit einem Löffel oder Schneebesen miteinander vermischen, bis eine gut formbare Masse entsteht.
Einen gut gefüllten Esslöffel von der Kokosmasse auf die Handfläche nehmen, flach drücken und jeweils eine Himbeere in die Mitte legen.
Die Masse vorsichtig mit der Hand um die Himbeere schließen und zwischen den Händen zu einer Kugel rollen.
4. Anschließend die Kugeln in den restlichen 100 g Kokosraspeln wälzen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie etwas fester werden.
5. In Muffinförmchen setzen und verschenken. Oder selbst futtern. 🙂
Fast zu schade zum Verschenken
Bei der Füllung könnt ihr übrigens wunderbar variieren. Die Himbeeren lassen sich zum Beispiel durch Kirschen, Brombeeren oder andere Früchte in ähnlicher Größe ersetzen. Wer noch näher an die bekannten Kokospralinen herankommen möchte, kann auch eine ganze Mandel in die Mitte setzen.
Bei mir sind die XXL-Kokos-Himbeer-Kugeln inzwischen zu einem beliebten Mitbringsel geworden – auch wenn ich mich jedes Mal nur äußerst ungern von ihnen trenne. 😉 Die nächste Gelegenheit, sie wieder mitzubringen und vorher selbst noch ein paar von ihnen zu probieren, kommt bestimmt.
Macht es euch schön!
Herzliche Grüße
Sarah
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Lecker Letter: Kein Sonntag ohne Kuchen
