DIY-Herbst-Türkranz. 5 Minuten. 5 Euro.
Ich liebe Kränze. Sehr sogar. Deshalb war bei der Planung unserer Haustür relativ schnell klar: Sie sollte nicht nur sicher, robust und technisch ausgeklügelt sein (= Wunsch meines Mannes) – sie sollte vor allem eines können: Kränze perfekt in Szene setzen (= ausschließlich mein Wunsch).
Vor diesem Hintergrund entstand mein DIY-Herbst-Türkranz. Für gerade einmal 5 Euro und mit fünf Minuten Zeitaufwand.
Eine Haustür ohne Kranz? Undenkbar.
Als wir unsere Haustür konfigurierten, hatte ich vor allem zwei Dinge im Kopf: Sie sollte tiefschwarz sein und keine Glasausschnitte im Türblatt haben. Im Seitenflügel schon. Aber bitte nicht im Haupt-Türblatt.
Schwarz ist für mich die perfekte Basis für meine Deko. Und ein geschlossenes, ruhiges Türblatt sollte meinen Kränzen den richtigen Auftritt bieten. Als ich das unserem Tür-Fachberater erläuterte, meinte er übrigens, diesen Kranz-Wunsch hätte er so zuvor noch nie gehört. Während der Verkäufer daraufhin mit meinem Mann über Wärmedämmung, Sicherheit und technische Details sprach, lag mein Fokus auf der Frage: Wo soll später mein Kranz hängen?
Eine Frage der Prioritäten
Mein Mann setzte seine Prioritäten anders. Ihm waren Stabilität, Robustheit und Langlebigkeit wichtig. Meine Prios lagen eher bei Optik und Sicherheit – und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Ich wollte eine Haustür in Kassettenoptik wie die wunderschönen schwarzen Eingangstüren, in die ich mich in London und Amsterdam verliebt hatte. Unsere vorherige Haustür war weiß-rot gestrichen und aus Holz. Mit der neuen schwarzen Tür wollten wir bewusst etwas anderes machen und gleichzeitig einen klassischen Akzent setzen.
Dazu kamen satinierte Glaseinsätze und ein hübsch geschwungener, silberfarbener Griff. Schlicht und ein bisschen classy – genau so sollte sie aussehen. Und so ist unsere Haustür schließlich bei uns eingezogen.
Seitdem wechsele ich unsere Türkränze regelmäßig. Frühling, Ostern, Sommer, Herbst, Winter, Weihnachten – unsere Haustür bekommt regelmäßig ein neues Outfit.
Für den Herbstanfang sollte es diesmal allerdings bewusst unkompliziert und günstig sein. Also habe ich mir fünf Minuten Zeit genommen, ein paar Materialien zusammengesucht und mir selbst die magische 5-Euro-Grenze gesetzt.
Und siehe da: Nach fünf Minuten hing der neue Kranz an der Tür.
Das Material
Für diesen schnellen DIY-Türkranz braucht ihr erstaunlich wenig. Und zwar:
einen goldenen Metallring
Juteband
Deko-Anhänger
künstliches Grün
und getrocknete Blüten.
Viel mehr ist es nicht. Keine 27 verschiedenen Materialien und vor allem: kein Bastelnahkampf mit der Heißklebepistole, bei dem ich nach zehn Minuten bereits überlege, warum ich das „verdammte Ding“ nicht einfach fertig kaufe.
Schritt für Schritt zum Türkranz
Zuerst habe ich die verschiedenen Elemente rund um den goldenen Metallring angeordnet. Das darf ruhig ein bisschen locker und asymmetrisch aussehen. Das künstliche Grün, die getrockneten Blüten und Deko-Anhänger habe ich anschließend mit der Juteschnur am Ring befestigt. Und schon hatte ich einen individuellen Hingucker für unsere Tür.
Lieb ich ja sehr, diese schnellen, günstigen DIYs, die ich nicht erst in den Kalender eintragen muss. 😉
Und wie hängt der Kranz an der Tür?
Eine Frage, die bei einer neuen, hochwertigen Haustür natürlich berechtigt ist. Schließlich wollte mein Mann weder bohren noch einen Haken in unser schönes Türblatt schrauben.
Die Lösung ist denkbar einfach: Ich habe einen (gut ablösbaren) Klebe-Haken verkehrt herum auf der Innenseite der Tür angebracht. Die Schnur, an der der Kranz hängt, führe ich einfach über den oberen Rand der Tür nach innen. So hängt der Kranz außen an der gewünschten Stelle, der Haken bleibt von außen unsichtbar – und die Haustür unversehrt.
Macht es nach und macht es euch schön!
Herzliche Grüße
Sarah
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