Sorry, Côte d’Azur, ich hab dir ein paar Ideen geklaut

Sorry, Côte d’Azur, ich hab dir ein paar Ideen geklaut

Ein Urlaub an der Côte d’Azur ist nicht für jeden erholsam. Zwischen Buchten voller Yachten, tanzenden Super-Models vor den Strandbars, Luxusboutiquen in Saint-Tropez und in direkter Nachbarschaft zu den Filmstars in Cannes sowie den Lamborghini-Flotten in Monaco braucht man entweder selbst ein paar Millionen auf dem Konto oder eine tiefe Zufriedenheit mit dem, was man bereits besitzt und im Leben erreicht hat. Gönnen können lautet die Devise an der französischen Riviera – schließlich tummeln sich hier seit jeher die Reichen und Schönen. Sonst ist die gute Urlaubslaune schneller im (Champagner-)Eimer, als man „Rosé“ sagen kann.

Gönnen können lautet die Devise

Weil mir ein prall gefülltes Konto in der Schweiz oder ein üppiges Aktiendepot fehlen, konzentriere ich mich persönlich vor Ort auf meinen eigenen kleinen Luxus: zwei rollbare Liegestühle aus dem Discounter, selbst gemachte Falafel aus dem Airfryer, den ich eigens quer durch Europa transportiert habe, einen Thermobecher mit Matcha Latte und meine Sonnenbrille aus dem Sale. Durch sie beobachte ich ganz entspannt all jene Missoni-Bikini-Trägerinnen und Gucci-Sonnenhut-Träger, die gemeinsam mit ihrer Gefolgschaft von ihrer Yacht mit dem Beiboot zu den Promi-Restaurants am Strand übersetzen.

Dort erwarte ich sie direkt am Steg, wo ich meinen Lidl-Liegestuhl platziert habe. Und zwar derart unausweichlich, dass die Yachtbesitzer bei ihrem Landgang aufpassen müssen, nicht über die Rollen meiner faltbaren Sitzgelegenheit zu stolpern (was sich im Falle des Falles 😉 für mich vermutlich finanziell durchaus lohnen würde). Schließlich soll mir auf meinem Beobachtungsposten ja keiner der Beckhams, Kardashians oder Geissens entgehen.

Warum ich mich in den Sommerferien zwischen all den Superreichen, Nobelvillen und Luxuskarossen so wohl fühle? Weil für mich die zwei Wochen Urlaub ähnlich spannend sind wie ein Klatschmagazin beim Friseur. Ich bin unauffällig auf Promi-Jagd – das hat an der Côte d’Azur schließlich Tradition. Schon in den 1950er-Jahren war Saint-Tropez ein Top-Spot für die Reichen und Schönen wie Brigitte Bardot, Alain Delon, Jean-Paul Belmondo und Gunter Sachs.

Heute halte ich also Ausschau nach den Nachfolgern dieser Jetset-Generation. Pamela Anderson haben wir in diesem Jahr nur knapp verpasst, Robbie Williams samt Familie, Erling Haaland und die zerstrittenen Beckhams ebenfalls – wie ich hinterher von den Insta-Paparazzi erfahren musste. Robert Geiss hat zumindest seinen Lambo mit roten Felgen neben uns geparkt. 

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Souvenirs im Kopf statt im Koffer

Viel mehr als mögliche Autogramme und VIP-Selfies sammele ich an der Côte d’Azur allerdings Inspirationen. Hinter meiner Sonnenbrille erfassen meine Augen alles, was ich als Anregung mit nach Hause nehmen kann. Frei nach dem Motto: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit … zwei XXL-Säulenzypressen für unseren Vorgarten, neue Fensterläden für unsere Hausfassade oder Besteck aus Olivenholz für meinen Salat.“ 

Ich liebe den Lifestyle in der Provence: Das fängt bei den kleinsten Oliven an und endet bei einer maritimen XXL-Lounge für unsere Terrasse. Gedanklich sammele ich Souvenirs in Form von Ideen, die in Echt zwar aufgrund des Airfryers auf dem Rückweg „leider leider leider“ (so das in diesem Fall gespielte Mitgefühl meines Mannes) nicht mehr in unseren Kofferraum passen, in unserem Haus und Garten aber nach und nach von mir umgesetzt werden. Somit transportiere, importiere und konserviere ich in meinem Kopf das Lebensgefühl Südfrankreichs Stück für Stück, Idee für Idee, für das ganze Jahr.

20 Inspirationen für Haus & Garten

Ein bisschen Côte d’Azur für zu Hause? Hier kommen meine 2o liebsten Ideen, die ich von dort mitgebracht habe:

1. Mediterrane Kübel in Gruppen: alle gleich aussehend & bepflanzt

2. Helle Loungemöbel aus Holz mit dicken Polstern

3. Frisch gepresste Zitrone + Eiswasser = köstlich

4. Fensterläden in Weiß, Blau, Türkis ...

5. Flechtoptik für Vasen, Lampen oder Tischsets zum Beispiel

6. Große Ketten & lange Kleider

7. Beete voller Schmucklilien

8. Fassaden & Mauern in Naturstein-Optik

9. Selbstgemachtes Eis aus Kokosmilch

10. XXL-Olivenbäume mit Mäuerchen drumherum

11. Weißer Oleander (auch in Pink sehr schön)

12. Für Nischen: schmale Säulenzypressen

13. Körbe für Wochenmarkt-Besuche

14. Ein Kübel - nur für unseren Kater

15. Salatbesteck aus Olivenholz

16. Rankpflanzen für unseren Hauseingang

17. Tischdeko in Riviera-Blau

18. Flammkuchen mit Trüffel - muss ich erst ausprobieren 😉

19. Mehr Oliven essen

20. Und vor allem: mehr Savoir-vivre

La vie est belle. Macht es euch schön, wo auch immer ihr seid!
Herzliche Grüße
Sarah

 

 

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* Dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung, da ich diverse Markennamen erwähne.

 

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