Nie wieder Muffins:
Unser cooles Eisbüfett zum Kindergeburtstag
Meine Kinder sind inzwischen 934 und 756 Muffins alt. Sie haben nämlich in diesem Jahr ihren 15. und 13. Geburtstag gefeiert. In Miniküchlein ausgedrückt sind das: 336 Muffins, die ich für ihre eigenen Partys gebacken habe, 528 für Büfetts in Spielkreis, Kindergarten, Schule sowie Sportvereinen und 826 für den Besuch ihrer Freunde bei uns zu Hause. Vanille, Schoko, Apfel-Zimt, Stracciatella mit und ohne Häubchen, Glasur oder Zuckerstreuseln: Ich hab sie alle gehabt und alle mittlerweile satt, weil ich jeden von ihnen in meiner kleinen Zwölfer-Muffins-Form im heimischen Ofen produziert und jeden Zwölften von ihnen bedauerlicherweise auch probiert habe. Also: Nie wieder Muffins. Mit unserem Eisbüfett zum Kindergeburtstag läuteten wir eine neue Ära ein.
Eisbar für zu Hause
Wenn man bedenkt, dass mein Sohn auf den Geburtstagspartys seiner Freunde auch jedes Mal Muffins serviert bekam, weil sie günstig, leicht zu backen und ohne Sauerei mit den Fingern zu essen sind, war es irgendwann nicht weiter verwunderlich, dass er sich für seine Geburtstagsparty einen Fußball-Käsekuchen und „Nee-nicht-schon-wieder-Muffins“ gewünscht hatte.
Bei Instagram bin ich auf eine echt coole Idee gestoßen: eine Eisbar für zu Hause. Wir liiiieben Eis. Eis passt nicht nur besonders gut zu Sommer-Geburtstagen, weil Eis – wie der Name schon sagt – herrlich erfrischend ist, sondern ist auch in allen anderen Jahreszeiten bei Klein und Groß der absolute Knaller. Unser Eisbüfett zum Kindergeburtstag war schnell zusammengestellt, unkompliziert aufzubauen und relativ preiswert zu bestücken. Ich muss nicht mehr stundenlang diverse Kuchen backen und erst recht nie wieder Muffins. Und ressourcenschonend ist das Eisbüfett auch: Die Reste wandern anschließend zurück ins Gefrierfach und können nach und nach verwertet, sprich: gefuttert werden.
Material für die Eistheke
- einen Tapeziertisch (es eignet sich aber auch jeder andere Ablagefläche),
- eine Tischdecke (Papier oder abwaschbar)
- zehn Eisbecher aus Pappe mit Löffeln (gibt es grad im Sommer in zahlreichen Varianten in vielen Dekoläden) – oder kleine Eisschüsseln,
- Servietten,
- Eiswaffeln: für die Eiskugeln, aber auch in Form von Herzen und Röllchen zum Dekorieren,
- Eisportionierer: Wir hatten drei, so konnten sich mehrere Gäste gleichzeitig bedienen. Somit stellten wir sicher, dass kein Eis vorzeitig geschmolzen war, bevor alle wieder gemeinsam am Tisch saßen,
- eine große Wanne (geht an nicht ganz so warmen Tagen auch ohne, wenn man das Eis nur kurz aus dem Gefrierfach nimmt),
- drei Säcke Crushed Ice, die wir in die Zinkwanne füllten,
- vier Sorten Eis in Ein- beziehungsweise Zweieinhalb-Liter-Familienpackungen. Wir entschieden uns für die Klassiker: Vanille, Schoko, Erdbeere und Zitrone. Wer mag, kann das Eis auch gern selbst machen. Ich mochte nicht.
- kleine Muffinsförmchen für die verschiedenen Toppings.
Zutaten für die Toppings
- Dessertsaucen (Schoko und Himbeere, Bourbon-Vanille, Mango, Amerana-Kirsch oder Caramel)
- kleine bunte Schokolinsen,
- Dinkel-Knusperflakes (alternativ: Cornflakes),
- Schokostreusel (Raspelschokolade oder Schokotröpfchen zum Beispiel),
- bunte Zuckerstreusel,
- Himbeeren, Blaubeeren und Cranberries.
Selbst portionieren & garnieren
Seitdem heißt es bei uns: Nie wieder Muffins. Mit einer Ausnahme: Pizzamuffins. Pizzamuffins gehen immer.
Probiert unser cooles Eisbüfett zum Kindergeburtstag mal aus
und macht`s euch leicht und schön!
Herzliche Grüße,
Sarah
Weitere Rezepte findet Ihr hier: Lecker Letter: Kein Sonntag ohne Kuchen.-Archiv – Living Letter
* Werbung wegen erkennbaren Marken – alles, was auf den Fotos zu sehen ist, habe ich frei ausgewählt und selbst gekauft (bis auf die Kinder, die sind selbst produziert, daher dann vielleicht auch „Werbung in eigener Sache“?) – zumindest gab es keine Kooperation (nur mit meinem Mann, daher kennzeichne ich diesen Post auch mit „Werbung für langjährige Partnerschaften“).
