Koreanischer Karottensalat – Ein scharfes Rezept, das süchtig macht

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Millionenfach getestet: Koreanischer Karottensalat ist ein Rezept, das süchtig macht. Zumindest bei mir ist genau das passiert. Ich bin nämlich ein Gewohnheitsesser. Und wenn mich ein Rezept einmal erwischt, dann begleitet es mich oft über Wochen hinweg. Nicht nur aus Begeisterung, sondern auch aus Bequemlichkeit und vor allem: Zeitmangel. Denn während ich für die Kinder täglich etwas Anderes koche – mal Pasta, mal Gemüsepfanne, mal Riffelpommes-Salat, sie sollen ja gut wachsen und gedeihen – kann ich selbst bei meinem Essen äußerst konsequent sein. Ich bin ja schon groß. Wenn mir ein Rezept gefällt, dann bleibe ich dabei, bis ich es satt habe.

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Vom Sushi-Auflauf über Bowls zur Möhren-Manie

Es gab schon einige Phasen: Erst die Zeit des Sushi-Auflaufs, den ich über Monate regelmäßig zubereitete. Dann eine Phase, in der ich mich regelrecht in Bowls – mal zu Hause, mal als Meal-Prep fürs Büro – hineinknien konnte. Danach avancierte der Gebratene Reis mit Thunfisch zum Dauerbrenner in meiner Küche.

Aktuell sind es Möhren. Sehr viele Möhren. Geschält und geraspelt landen sie bei mir Tag für Tag im Koreanischen Karottensalat. Auf das Rezept bin ich zufällig im Internet gestoßen. Ich habe es nach unserem Geschmack etwas abgewandelt – und inzwischen sind wir alle vollkommen davon überzeugt. Denn dieser Salat passt zu allem: 

  • Ob (als Mitbringsel) fürs Grillbüfett,
  • asiatische Pfannengerichte,
  • Sandwiches oder
  • einfach als Beilage zum Abendessen.

Koreanischer Karottensalat bringt Frische, Farbe und eine angenehme Schärfe auf den Teller. Gleichzeitig ist er mit nur einer einzigen Hauptzutat so unkompliziert (und zugleich günstig), dass er sich perfekt in den Alltag einfügt.

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Zutaten
(für eine große Schüssel Salat)

Die Zubereitung (und der vorherige Einkauf dafür) könnten nicht einfacher sein: Möhren schälen und raspeln (meine Küchenmaschine erledigt den Großteil). Die eigentliche Magie passiert dann in der Marinade aus Balsamico, Olivenöl, Sojasauce und Chili. Hier kommt mein Lieblingskniff ins Spiel: Ich brate Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl an. Das aromatisierte, heiße Öl wandert direkt über die Karotten. Optional – wirklich sehr, sehr optional – und auch nur für Erprobte: Koriander. Ich weiß. Koriander polarisiert. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich bin so eine Person, die Koriander liebt, weil er alles so richtig schön zusammenzieht. Mein i-Tüpfelchen und Sahnehäubchen ohne Sahne. 

Mohrrüben & Marinade: Mehr braucht es nicht, um einen Salat zu zaubern, der vegan, gesund und sättigend ist. 

Hier kommen die Zutaten:

  • 1,5 – 2 kg Karotten
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Chili
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Sojasauce 
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1/2 Bund Koriander (optional)

Zubereitung

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  1. Karotten vorbereiten:
    Karotten schälen und raspeln. Mit Salz, Cayennepfeffer und Chili würzen.

  2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten:
    Zwiebel und Knoblauch schälen und schneiden.

  3. Zwiebel und Knoblauch anrösten:
    Die Zwiebel im Olivenöl anbraten, bis sie goldbraun ist. Dann Knoblauch kurz dazugeben. 

  4. Karotten marinieren:
    Warmes Öl mit Zwiebel und Knoblauch direkt aus der Pfanne über die Karotten gießen. Sojasauce und Balsamico-Essig ebenfalls zu den Karotten geben. Alles vermengen.

  5. Abschmecken & ziehen lassen:
    Den Salat mit den Gewürzen noch einmal abschmecken. Entweder auf der Stelle essen oder im Kühlschrank ziehen lassen.

  6. Servieren:
    OPTIONAL 😉 Koriander waschen, grob hacken und nach Belieben unter den Salat mischen.

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Gesunder Genuss ohne Reue

Das Beste daran: Der Salat hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Wobei, ehrlich gesagt, bei uns bleibt selten etwas übrig. Meine Tochter und die Männer greifen schon vorher zu – „nur eine kleine Portion“ endet regelmäßig damit, dass die Schüssel schneller leer ist, als man „Karottensalat“ sagen kann. Wenn ihr mich also demnächst wieder vor einem Berg Möhren seht, wisst ihr: Ich bin nicht langweilig. Ich bin einfach nur angekommen. Und jetzt entschuldigt mich bitte. Meine Küchenmaschine ruft.

Koreanischer Karottensalat: ein scharfes Rezept, das süchtig macht – getestet und für unverzichtbar befunden. 

Macht es euch schön!
Herzliche Grüße
Sarah

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Lecker Letter: Kein Sonntag ohne Kuchen

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