Glücksmomente 02/26: Buch. Bar. Beet.

Living Letter Blog Glücksmomente 02/26
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Drei Locations: lecker, leicht & locker

Ich war in dieser Woche in einem Restaurant, in einem Café und in einer Weinbar. Gleich drei verschiedene Locations kurz hintereinander. Was für mich früher – als Studentin und später als Journalistin (wohlgemerkt: ohne Kinder) – keine Seltenheit war, ist inzwischen für mich eine Besonderheit.

Im Frieda – einem geschmackvoll eingerichteten Restaurant mit saisonaler Küche begann alles mit einer Pastinaken-Apfelsuppe: die Seele wärmend, pikant und zugleich leicht süßlich. Genau richtig für diesen Abend, an dem wir den Geburtstag meiner Freundin feierten. Dazu hausgebackenes Brot mit Dips und Oliven. Der Knaller.

Weiter ging es ins Halbvoll, eine charmante Weinbar mit einer ausgesuchten Wein- beziehungsweise Cocktail-Karte und selbstgemachter Bruchschokolade zum Teilen. Wir redeten, stießen an, probierten, redeten weiter, probierten,… .

Und schließlich ließ ich die Woche im Le Chat Noir ausklingen, einem gemütlichen Café mit französischem Flair, das sich perfekt für schöne, ruhige Gespräche eignet. 

Zwischen Matcha Latte, Cocktail und Milchkaffee habe ich so gelacht mit meinen Freundinnen wie schon lange nicht mehr. Insgesamt war es also gar nicht die Anzahl der Orte, die mich glücklich gemacht hat. Es war vielmehr das Gefühl von Entspanntheit und Leichtigkeit. Mein Glücksmoment: Bei einem Glas mit beliebigem Inhalt Zeit füreinander und die schönen Themen des Lebens zu haben.

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Let them. Let me.

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Mein Geschenk an mich selbst: Mich zwischen Terminen und Familienalltag in einen Ratgeber zu vertiefen, der mich nicht nur informiert, sondern stärkt. Das zählt definitiv zu meinen Glücksmomenten.

Vor ziemlich genau einem Jahr – am Flughafen in London, kurz vor dem Boarding – habe ich spontan The Let Them Theory von Mel Robbins gekauft. Es stand auf Platz 1 der Bestsellerliste, hierzulande war es noch kaum bekannt. Ein besonderes Souvenir, das ich seitdem häufig verschenkt habe und euch auf diesem Blog bei Gelegenheit ausführlicher vorstellen werdeIch habe es damals in einem Rutsch gelesen und in dieser Woche zum insgesamt dritten Mal. Auch den passenden Podcast höre ich nahezu in Dauerschleife. Selten hat mich ein Buch so geprägt: beruflich als Führungskraft, Mitarbeiterin, Kollegin und Mädchen für alles, privat als Mutter, Ehefrau, Tochter, Schwester und Freundin.

„Let them.“

Zwei Worte, die sich zahlreiche Menschen seit Erscheinen des Buches sogar tätowieren ließen. Und die sich auch in mein Gedächtnis eingebrannt haben wie ein kleines Mantra, das ich täglich (manchmal sogar mehrfach) innerlich immer wieder abrufe. 

  • Lass sie reden.
  • Lass sie (über Dich) urteilen.
  • Lass sie ihren Weg gehen.
  • Lass sie sein, wie sie sind. 

Wie oft versuchen wir, andere zu überzeugen oder mitunter gar zu verändern? Wie viel Energie und Zeit kostet uns das? „Let them“ bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern Freiheit, Unabhängigkeit und Gelassenheit. Wir lassen die Verantwortung für Gedanken, Gefühle und Entscheidungen bei dem Menschen, dem sie gehören. Und genau darin liegt die Kraft.

Untrennbar damit verbunden ist der zweite Teil der Theorie:

„Let me.“

  • Lass mich wachsen.
  • Lass mich mich abgrenzen.
  • Lass mich mir meinen Fokus zurückholen.

Auf beruflicher Ebene ist das für mich als Teamleiterin zu einer Art Kompass geworden: 

  • Nicht jede Meinung braucht meine Reaktion.
  • Nicht jedes Verhalten meine Korrektur.
  • Nicht jede Erwartung meine Erfüllung. 

Und privat finde ich es unheimlich befreiend, nicht immer alles tragen, lösen oder glätten zu müssen. In diesem Sinne: klare Lese-Empfehlung von mir!

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Mission Hochbeet: diesmal pünktlich

Letztes Jahr war ich zu spät dran. Als unsere sechs flachen Hochbeete – oder hohen Flachbeete, je nach Perspektive – endlich fertig waren, war die ideale Zeit für die eigene Anzucht von Paprika, Kürbis und Tomaten längst vorbei. Während ambitionierte Hobbygärtnerinnen vermutlich schon mit ihren Setzlingen sprechen konnten, stand ich noch mit einem Pinsel in der Hand da, um die Palettenrahmen schwarz zu streichen. Also startete ich im (zu) späten Frühling mit vorgezogenen Setzlingen. Und tatsächlich, es gab doch noch ein Happy End: Sie trugen reichlich Früchte. 

Aber dieses Jahr, Freunde der gepflegten Selbstversorgung, wird alles anders. Seit Wochen bin ich vorbereitet.

  • Ich habe viel zu viele Pflanzensamen gekauft.
  • Ein zusätzliches Frühbeet organisiert.
  • Kleine Schalen und Behälter bereitgestellt.
  • Und frische Pflanzerde besorgt.

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Im Wintergarten habe ich diese Woche offiziell die Indoor-Pflanz-Saison eröffnet: Ich habe

  • Erde in kleine Behälter verteilt, 
  • winzige Körnchen hineingelegt, 
  • vorsichtig angegossen 
  • und mich total darüber gefreut, dass ich ihnen in den kommenden Wochen beim Wachsen zusehen kann.

In diesem Jahr soll es vor allem verschiedene Tomatensorten geben, Salat zum Pflücken und Schneiden, Paprika, Knoblauch, Süßkartoffeln, Basilikum, Rosmarin und – mit etwas Glück – unter anderem Erdbeeren. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

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Macht es euch schön!
Herzliche Grüße
Sarah

* Dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung, da ich die genannten Restaurants sowie das Buch aus eigener Überzeugung und ohne Gegenleistung erwähne.

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